Was als abendliche Leidenschaft neben ihrem Beruf als Diplom-Restauratorin für Steinobjekte begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem eigenen Kosmos aus Maschen, Schnitten und klarer Formensprache. Auf Baustellen in ganz Deutschland hatte sie stets Wolle und Nadeln im Gepäck. Nach Feierabend entstanden Mützen, Socken und Schals – zunächst für Kolleginnen und Kollegen, später für eine stetig wachsende Kundschaft.
2011 launchte sie ihre erste Kollektion handgestrickter Accessoires. Rund 3000 Stirnbänder, Mützen und Schals fertigte sie bis 2015 selbst – alle nach eigenen Entwürfen. Doch irgendwann verlagerte sich der Fokus: Die Nachfrage nach ihren Anleitungen übertraf jene nach fertigen Stücken. Seit 2016 widmet sie sich ausschließlich dem Design und dem Schreiben von Anleitungen.
Ihr Stil lässt sich in zwei Worten fassen: schlichte Eleganz.
Klare Linien. Zeitlose Silhouetten. Unkomplizierte Stücke mit einem Detail, das dezent ins Auge fällt. Kleidung, die gut aussieht, perfekt sitzt und nicht laut sein muss, um präsent zu sein.